StrassZauber Ein PlugIn, um mit CorelDraw schnell, einfach und kostengünstig Schablonen für die Textilveredelung
mit Strass zu erstellen.
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| Beispiel: Herstellung eines T-Shirts |
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| 1.) Erstellen der Vorlage in CorelDraw.
Die Grafik sollte über wenige Details und klare Linien
verfügen um möglichst gut mit Strasssteinen dargestellt
werden zu können.
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| 2.) Wenn die Grafik Ihren Vorstellungen entspricht, starten
Sie „StrassZauber“. Das PlugIn StrassZauber finden Sie nach der Installation
als neuen Menüpunkt in CorelDraw unter der kleinen
Rakete.
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| 3.) In dem Dialog der sich nun öffnet, legen Sie die Größe
der Löcher in der neuen Schablone fest. Geben Sie hierzu
einen etwas größeren Durchmesser ein als die von Ihnen
verwendeten Steine aufweisen.
Als geeignet hat sich z.B. Steindurchmesser plus 0,1-0,2 mm
erwiesen. Aber sinnvoll ist es, wenn Sie hier Erfahrungen
sammeln, um die optimale Arbeitsweise für sich und das
von Ihnen verwendete Material zu finden.
Weiterhin bestimmen Sie den Abstand zwischen den
Steinen.
Je enger Sie die Steine setzen, desto genauer wird die
Grafik mit Steinen „nachgezeichnet“, jedoch wird es für die Software schwieriger, Ausgleiche im Abstand
vorzunehmen, um eine gleichmäßige Aufteilung zu erzielen.
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| 4.) Nachdem Sie alle erforderlichen Angaben gemacht
haben, starten Sie den Konvertierungsprozess.
Hierbei zeigt Ihnen StrassZauber an, wieviele
Steine er erwartet und signalisiert mit dem grünen Balken
wie weit der Prozess schon abgeschlossen ist.
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| 5.) Wenn StrassZauber seine Arbeit beendet hat, sind die
Positionen der Strasssteine - die auf einer extra Ebene
liegen - gut zu erkennen.
Nun können Sie die automatisch erzeugte Schablone u.U.
noch manuel nacharbeiten in dem Sie Steine verschieben,
löchen oder hinzufügen.
Hierfür stehen Ihnen die normalen Funktionalitäten von
CorelDRAW und ein Bearbeitungsmodus von StrassZauber
hilfreich zur Verfügung.
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| 6.) Wenn Ihre Schablone am Bildschirm Ihren Vorstellungen
entspricht, starten Sie die Ausgabe wie gewohnt mit
CuttingMaster2.
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| 7.) Auf der zweiten Karteikarte von CuttingMaster2 legen
Sie durch Anklicken fest, dass Sie die Ebene mit der ursprünglichen
Grafik nicht ausgeben möchten. Für die Ebene
mit den Strasssteinen lassen Sie das Häkchen aktiv.
Jetzt wird CuttingMaster2 nur noch die Strasspunkte ausgeben.
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| 8.) Erstellung der Strassvorlage im Graphtec-Schneideplotter.
Am Markt wird spezielles Schablonenmaterial für
Strass angeboten. Dabei handelt es sich im Prinzip um
eine Sandstrahlfolie bzw. Schablonenfolie mit selbstklebender
Ausrüstung.
Bei Entwicklung und Test dieser Software bewährte sich
eine relativ weiche Folie von 0,55 mm Stärke gut. Es
wurde auch mit einer härteren Folie von 0,7 mm Stärke
gearbeitet. Bei der dickeren und härteren Folie ließen sich
die Löcher jedoch nicht so gut entgittern.
Hier sprechen Sie am besten mit Ihrem Materiallieferanten oder machen einige eigene Versuche, um
wieder das Optimale für Ihren Arbeitsablauf zu finden.
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| 9.) Nachdem der Plotter den Job beendet hat, nehmen Sie
das Material aus dem Plotter und entgittern die Schablone.
Wie man auf dem Bild rechts gut erkennen kann, hebt
sich die Schablone gut ab und die Positionen für die Steine
bleiben auf den Träger zurück.
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| 10.) Im nächsten Arbeitsschritt bringt man die selbstklebende
Schablone auf einen Karton als Träger auf.
Nach dem Aufkleben beschneidet man den Karton auf
die Kanten der Schablone. Dies erfolgt, damit später die
Transferfolie nicht am Karton kleben bleibt, was den Arbeitsablauf
unnötig erschweren würde.
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| 11.) Nun können Sie die Strasssteine auf die Schablone
aufbringen. Dabei streichen Sie die Steine einfach mit
einem Pinsel über die Schablone.
Die Steine fallen mit dem „dicken Ende“ - also der geraden
Fläche mit dem Heißkleber - in die Vertiefungen der
Schablone.
Sollten sich wirklich einmal einzelne Steine „wiedersetzen“
und falsch herum in der Schablone liegen, leistet
eine Pinzette sehr gute Dienste.
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| 12.) Wenn alle Strasssteine in der Schablone sind, wird
über die ganze Schblone eine hitzebeständige Transferfolie
geklebt. An dieser Transferfolie kleben nun die
Strasssteine.
Die Transferfolie wird nun zusammen mit den Strasssteinen
von der Schablone abgezogen und auf das Textil
aufgebracht.
Die Schablone kann immer wieder verwendet werden.
Die Steine werden mit der Heizpresse aufgebügelt. Die
Zeiten sind hier je nach verwendetem Material etwas
unterschiedlich. Gängige Werte sind jedoch z.B. 185 Grad
als Temperatur und 18 Sekunden Presszeit.
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| 13.) Hier erkennt man nun deutlich das Motiv aus Strasssteinen,
das auf das T-Shirt gebügelt wurde.
Nun muss man das Textil inkl. der Transferfolie noch
abkühlen lassen.
Wenn dies erfolgt ist, kann man sicher sein, dass die
Steine fest mit dem Textil verbunden sind und man kann
die Transferfolie abziehen.
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| 14.) Nach dem Abziehen der Transferfolie ist das T-Shirt fertig gestellt.
Die Schablone kann wie schon erwähnt immer wieder verwendet werden, um weitere Textilien zu
veredeln.
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